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    Green Claims in Lebensmittel & Konsumgüter

    Ein Anwendungsbeispiel: Wie sich Nachhaltigkeitsaussagen in der Lebensmittel- und Konsumgüterbranche typischerweise äußern. VERDAI bietet keine branchenspezifischen Funktionen.

    Kommunikationsdruck im Lebensmittelbereich

    Verpackungsflächen sind begrenzt, Kaufentscheidungen fallen in Sekunden. Gleichzeitig erwarten Verbraucherinnen und Verbraucher klare Aussagen zur Nachhaltigkeit. Dieser Spannungsraum führt dazu, dass Unternehmen häufig auf knappe, allgemeine Formulierungen zurückgreifen – genau die, die unter der EmpCo-Richtlinie künftig problematisch werden.

    Typische Nachhaltigkeitsaussagen

    Die folgenden Begriffe finden sich häufig auf Verpackungen, in Onlineshops und in Werbematerialien.

    Auf der Verpackung

    • • «Nachhaltig produziert»
    • • «Klimaneutral»
    • • «Umweltfreundliche Verpackung»
    • • «100% natürlich»
    • • «Aus der Region»

    Im Online-Auftritt

    • • «Grüne Marke»
    • • «Verantwortungsvoll hergestellt»
    • • «Plastikfrei»
    • • «CO₂-kompensiert»
    • • «Aus nachhaltigem Anbau»

    In Kampagnen

    • • «Für eine bessere Welt»
    • • «Gut für die Umwelt»
    • • «Öko-zertifiziert» (ohne Nennung)
    • • «Regional & fair»
    • • «Reduzierter Fußabdruck»

    Regulatorischer Kontext

    Die EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo) verlangt, dass Umweltaussagen spezifisch, belegbar und überprüfbar sind. Für Lebensmittel und Konsumgüter bedeutet das: Allgemeine Begriffe wie «nachhaltig» oder «umweltfreundlich» müssen konkretisiert und durch Nachweise gestützt werden.

    Gleichzeitig gilt bereits heute das Wettbewerbsrecht (UWG), das irreführende Umweltaussagen untersagt. Wettbewerbszentralen und Verbraucherschutzorganisationen prüfen zunehmend auch Nachhaltigkeitsclaims auf Verpackungen und in Onlineauftritten.

    Wie VERDAI Aussagen einordnet

    VERDAI analysiert Ihre bestehenden Nachhaltigkeitsaussagen – ob auf Verpackungen, Websites oder in Marketingmaterialien. Das Tool macht sichtbar, welche Formulierungen unter der aktuellen Regulatorik auffallen könnten, und strukturiert die nächsten Schritte.

    Klarheit für Ihr Marketing-Team: Welche Aussagen sind konkret genug, welche brauchen Nachweise?

    Eigenlabels und Siegel einordnen: Selbst erstellte Nachhaltigkeitszeichen werden sichtbar gemacht und im Kontext eingeordnet.

    Strukturierte Vorabprüfung: Bevor neue Claims live gehen, erhalten Sie eine systematische Einordnung.

    Ihre Aussagen einordnen

    Prüfen Sie, wie Ihre Nachhaltigkeitskommunikation im Licht der aktuellen Regulatorik steht.

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